Hintergrundinformationen zur Berufs- und Alltagswelt
  
Nur noch 10 % der Bevölkerung sind im Beruf körperlich belastet.
Die Hälfte aller Erwerbstätigen verbringt den Alltag vor dem Bildschirm.
Rund 80.000 Arbeitsstunden sitzt der durchschnittliche Büromensch während seines Arbeitslebens.
  
Dieses stundenlange Sitzen bewirkt, dass unser Herz-Kreislauf-System immer weniger ökonomisch arbeitet und die Muskulatur erschlafft. Längst sind sich die Wissenschaftler darin einig, dass Sitzen „eine der schlechtesten Haltungen für den menschlichen Körper“ ist.
  
Bei falscher Sitzhaltung erschlafft die Bauchmuskulatur und verformt den Rücken zum Rundrücken.
Bei anhaltender Rundrückenbildung kommt es zu einer ungleichmäßigen Belastung der Bandscheiben, die nun schlecht mit Nährstoffen versorgt werden.
Infolge mangelnder Durchblutung stellen sich Muskelverhärtungen und Muskelverspannungen ein.
Ein Defizit an Bewegung führt nach und nach zum Verkümmern der Muskeln.
Die inneren Organe werden eingeklemmt, vor allem die Atmungs- und Verdauungsorgane.
Unser Herz-Kreislauf-System wird nicht ausreichend trainiert.
  
Über die häufigsten Beschwerden der sitzenden Berufstätigen braucht man sich daher nicht zu wundern:
  
ca. 57 % der Büroangestellten klagen über Beschwerden im Rücken (Lendenwirbelregion),
ca. 14 % verspüren Schmerzen im Kopf,
ca. 24 % im Nacken und in der Schulter,
ca. 15 % in den Armen und Händen,
ca. 29 % in den Knien und Füßen.
  
Ob zu Hause, im Büro oder in der Schule: Im typischen Tagesablauf eines modernen Menschen werden meistens nur noch die Stühle gewechselt, die Körperhaltung bleibt dabei praktisch immer dieselbe.
  
Morgens geht es vom Frühstücksstuhl ins Auto und von dort auf den Bürosessel. Mittags reichen ein paar Schritte zum Kantinensitz und nach getaner Arbeit fährt man mit dem Auto wieder nach Hause, um es sich auf dem Sofa gemütlich zu machen.
  
Kein Wunder, dass fast 60 % der Büroangestellten über Rückenprobleme klagen!
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