Nachweis & Forschung
  
Heute gibt es genügend Beweise für ihren therapeutischen Nutzen. Studien von 1995 an Krebspatienten im Royal Marsden Hospital in London bestätigen, dass Massage Ängste verringert und die Lebensqualität verbessert. Auch das Touch Research Institut (TRI) der Univertity of Miami in Florida hat Studien veröffentlicht.
  
1993 verzeichnete man dort bei männlichen HIV-positiv-Patienten nach täglichen Massagen einen Anstieg der natürlichen Killerzellen. Es wurde auch entdeckt, dass die Atmung asthmatischer Kinder nach einer Massage durch ihre Eltern leichter wurde und die Asthmaanfälle zurückgingen, bei Kindern mit Diabetes normalisierte sich nach 4 Wochen Massagen der Blutzuckerspiegel.
  
Büroangestellte, die in ihrer Mittagspause eine 15-minütige Rücken- und Schultermassage erhielten, hatten weniger Stresshormone und fühlten sich wesentlich wacher und frischer. Ein Bericht von 1992 hält fest, dass Teenager, die wegen Aorexie oder Bulimie eingeliefert wurden, nach Massagen über einen besseren Bezug zu ihrem Körper und über weniger Angst und Depression berichteten. Eine frühere Studie zeigte, dass Frühgeborene nach täglichen Streicheleinheiten 47 % mehr an Gewicht zunahmen, aktiver wurden und das Krankenhaus im Durchschnitt 6 Tage früher verlassen konnten.
  
 
  
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